Be bold, be badass!

Heute möchte ich mit dir über das Thema Mut sprechen. Immer wieder fällt mir auf, dass vor allem Frauen der Mut fehlt, unabhängig von anderen ihre Träume zu verwirklichen.

Mut wird definiert als “Fähigkeit, in einer gefährlichen, riskanten Situation seine Angst zu überwinden” oder auch “Furchtlosigkeit angesichts einer Situation, in der man Angst haben könnte”.

Eine weitere Definition ist die “grundsätzliche Bereitschaft, angesichts zu erwartender Nachteile etwas zu tun, was man für richtig hält”. 

Wann sind wir also wahrhaft mutig? Hier meine Geschichte zum Thema Mut.

mutiger sein
Redewendung über Mut

„Mit dem Mut der Verzweiflung – mit einer Furchtlosigkeit, die aus einer ausweglosen Situation erwächst.“

Als ich meinem Umfeld anfing zu erzählen, dass ich mein Leben, meine Wohnung und viele materielle Dinge aufgeben werde, um in einem Van zu leben und Europa zu bereisen, reagierten die meisten Personen mit Erstaunen und Ungläubigkeit. Als sie dann merkten, dass es mir ernst ist, sagten sie, ich sei mutig.

Damals konnte ich nicht nachvollziehen, was an meiner Entscheidung mutig sein sollte. Doch dann stolperte ich über die oben genannte Redewendung.

„Mit dem Mut der Verzweiflung – mit einer Furchtlosigkeit, die aus einer ausweglosen Situation erwächst.“

Ja, ich war verzweifelt, und ich sah keinen wirklichen Ausweg aus meiner Situation. Also wagte ich lieber den Weg nach Vorne, ins Neue und Unbekannte, anstatt aufzugeben. Ich wollte kämpfen und neue Zuversicht erwerben – wieder Mut bekommen.

Was hatte ich schon zu verlieren? Eine überteuerte Mietwohnung und ein Umfeld, in dem ich mich schon lange nicht mehr wohl fühlte. Für mich klang das alles mehr nach aufgeben und weglaufen, doch heute weiß ich, ich war wirklich mutig!

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Akzeptanz

Ich hatte den Mut mich nicht aufzugeben und mich mit meiner Situation abzufinden.

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Neustart

Ich hatte den Mut, ins kalte Wasser zu springen und einen Neustart zu wagen. 

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Kampfgeist

Ich hatte den Mut zu kämpfen, um mich wieder besser zu fühlen. 

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Veränderung

Ich hatte den Mut, eine Veränderung zu wagen.

Substantive, die häufig mit Mut verbunden werden:

Kraft – Entschlossenheit – Selbstvertrauen – Ausdauer – Tapferkeit – Hoffnung

Das sind schöne Worte, starke Worte. Worte, mit denen man gerne in Verbindung gebracht werden möchte.

Es gibt unzählige Sprichwörter über Mut:

Mit Mut fangen die schönsten Geschichten an.

Sei mutig, und du wirst belohnt werden.

Trau dich, sei mutig. Kein Übel ist so schlimm, wie die Angst davor.

Wer glücklich sein will, braucht Mut. Mut zur Veränderung, neue Brücken zu bauen, alte Pfade zu verlassen und neue Wege zu gehen.

Mut ist, den Möglichkeiten mehr Glauben zu schenken, als dem Erlebten.

Mut steht am Anfang des Handelns. Glück am Ende.

Doch wieso fehlt es so vielen Menschen an Mut?

Mutig sein bedeutet auch, Risiken einzugehen. Und Risiken bedeuten, dass etwas schiefgehen kann. Also bleiben wir lieber auf dem vorgegebenen Pfad, dem bequemen Weg und finden uns damit ab. Wir akzeptieren die Situation als das kleinere Übel, es könnte ja schließlich auch schlimmer sein.

Doch macht uns das glücklich? Bedeutet das ein erfülltes, glückliches Leben? Oder wirst du dich viel mehr später fragen „was wäre gewesen wenn…?“.

Mutig sein bedeutet nicht immer gleich, die Welt auf den Kopf zu stellen.

Mut fängt im Kleinen an. Minimale Veränderungen können am Ende Großes bewirken. Habe keine Angst vor Veränderung. Was soll schon passieren? Im schlimmsten Fall klappt es nicht und alles bleibt, wie es war. Doch dann hast du es wenigstens versucht und musst dir später nicht die Frage nach dem was wäre gewesen, wenn stellen.

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